LernCoaching in Berlin

LernCoaching in Berlin

Martin Kurth und ist LernCoach und Lerntherapeut von ZENTRAL-lernen. In diesem Video zeigt er dir, wie das LernCoaching in Berlin nach dem ZENTRAL-lernen-Modell funktioniert. LernCoaching – das ist eine individuelle Lernhilfe für Schüler und Studenten.

 

 

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LernTraining Für Studenten

LernTraining für Studenten

LernTraining für Studenten kann helfen, mit den Lernanforderungen im Studium besser

Lerntraining für Studenten

zurecht zu kommen und deutliche Erfolge hervorzubringen. Wer schnell und effektiv mit den richtigen Lerntechniken und Lernstrategien umzugehen vermag, spart viel Zeit und nutzt die natürlichen Funktionen des Gehirns, um den Lernstoff optimal zu verankern.

Das LernTraining für Studenten unterscheidet sich vom LernTraining für Schüler darin, dass mehr Augenmerk auch auf die strategische Ebene und das Zeitmanagement gerichtet wird. Erst dadurch wird das LernTraining für Studenten auch wirklich effektiv und richtet sich nach den Erfordernissen, die von den Studenten erwartet werden.

Die Elemente eines professionellen LernTrainings sind eine ausführliche Anamnese der aktuellen Lerngewohnheiten und Ziele.

Dann geht das LernTraining für Studenten in die erste Runde: Mit den brennendsten Themen wird begonnen. Häufig zeigen sich auch Lernblockaden, wie Prüfungsangst oder Motivationslosigkeit, die vorerst überwunden werden sollten. Die wesentlichen Gehirnfunktionen für das Lernen werden dann vorgestellt und besprochen. Auf dieser Grundlage dann kann es weitergehen mit den ersten Lerntechniken. Parallel ist es wichtig,

schon jetzt einen Fokus auf die Eigenverantwortung und das Selbstmanagement der Studenten zu richten. So wird der Aufbau eines effektiven und nutzungsorientierten Zeitmanagements gleich von Beginn an gefördert.

Zwischen den einzelnen Terminen des LernTrainings werden die Techniken und Strategien im eigenverantwortlichen Selbstversuch ausprobiert und Fragen notiert, die dann in den Folgestunden besprochen werden. Häufig kommt es bei der Anwendung an die eigenen Lernbedürfnisse zu Schwierigkeiten, die einer professionellen oder kreativen Lösung bedürfen. All das zeichnet ein erfolgreiches LernTraining für Studenten aus.

Professionelle LernTrainings und LernCoachings für Studenten findest du hier.

Erfolg in der Schule

Erfolg in der Schule

- das ist das Ziel eines jeden Schülers. Zumindest, bis er durch ungerechte Notengebungen und Überforderung ent-motiviert wird.Erfolg in der Schule

Im aktuellen Magazin Schule gibt es das Thema “Die neuen Strategien für den Schulerfolg”.

John Hattie, ein neuseeländischer Lernforscher hat dabei im großen Stil über mehr als 50.000 Einzelstudien zusammenfassen können, was den Erfolg in der Schule ausmacht. Um es kurz zusammenzufassen, liegt das Geheimnis des Erfolgs in der Beziehung von Schüler-Lehrer, dem Lesen und dem Lösen von Problemen.

Das schadet dem Erfolg in der Schule:

Sitzenbleiben, viel fernsehen, lange Sommerferien

Weder schadend noch helfend hingegen wirken sich aus:

offener Unterricht, jahrgangsübergreifender Unterricht, Web-gestütztes Lernen, Hausaufgaben, kleine Klassen, die finanzielle Ausstattung der Schule und das Lernen an außerschulischen Orten.

Einigermaßen helfend für den Erfolg in der Schule seien

lehrerzentrierter Unterricht, vorschulische Förderung, regelmäßige Leistungsüberprüfungen und Zusatzangebote für gute Schüler

Was dem Erfolg in der Schule richtig helfe:

Leseförderung, Feedback vom Lehrer, ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler, problemlösender Unterricht, fundierte, fachspezifische Lehrerfortbildung.

Diese Erkenntnisse decken sich auch mit den Erkenntnissen, die in der Gehirnforschung immer wieder über den Erfolg in der Schule diskutiert und zu Tage gebracht werden. Besonders Gerald Hüther berichtet in seinen Vorträgen “Ohne Gefühl geht nix” immer wieder von der Wichtigkeit und auch Gewichtigkeit der Lehrerpersönlichkeit im Lernprozess.

Vertrauensvolle Lehr- und Lernbeziehungen

Im meiner eigenen Rolle als Lerntherapeut und LernCoach, bauen sich Lern-Settings immer auf der Basis einer vertrauensvollen Beziehung auf – und sind auch deshalb für Kinder und Jugendliche mit Lernproblemen besonders hilfreich und förderlich.

Das Lesen

sehe ich grundsätzlich ebenfalls als einen der größten Lernförderer und somit entscheidenden Faktor für den Erfolg in der Schule an. Sprache erschließt sich viel darüber, dass man sich mit ihr auseinandersetzt. Wer viel guter und wohlformulierter Sprache ausgesetzt wird, kann kaum anders, als sich grammatikalisch, stilistisch und auch in Sachen Rechtschreibfehlern zu verbessern. Und das sind nur die positiven “Nebeneffekte”. Die Kreativität wird angeregt und Inhalte zugänglich, das Verstehen von Schriftsprache wird verbessert. Neue Inhalte erschließen sich so dem Lesenden immer leichter.

Lösen von Problemen

- hier betreten wir sicherlich einen Grenzbereich der Mathematik. Denn in der Mathematik geht es ja grundlegend nicht unbedingt um das Rechnen selbst sondern viel eher um das Lösen von mathematischen Problemen. Und das ist eine Geisteshaltung, eine Fähigkeit, die Mathematiker im beruflichen Umfeld in vielen Richtungen wertvoll macht. Nicht ohne Grund basiert jedes fundierte Ingenieur-Studium auf einem großen Anteil von Mathematik. Mal etwas mehr angewendet, mal etwas abstrakter und theoretischer Natur – ganz den Problemen angepasst eben.

Nur häufig gelingt eines in der Mathematik nicht: Den Bogen in den Alltag zu schlagen. Neben dem überschlagenden Rechnen wird kaum ein mathematisches Themengebiet mit Praxistauglichkeit im Alltag in Verbindung gebracht. Schade eigentlich – denn das Fach gibt so viel mehr her.

Auch neben der Mathematik sind selbstveständlich andere Bereiche in Sachen Problemlösung förderlich und schulend.

Wer praxisnahe Lernstrategien und Lerntechniken an die Hand bekommen möchte, kann das in einem persönlichen LernCoaching oder im e-Learning-System von ZENTRAL-lernen kennenlernen: http://e-learning.zentral-lernen.de/e-kurs/.

Mehr zu den Lernstrategien und Erwartungen, die an Schüler gestellt werden in folgenden BLOG-Beiträgen.

Bis dahin – Viel Erfolg in der Schule

Fehler beim Lernen

Wir alle machen Fehler beim Lernen

Wie man die Fehler aber in den Griff bekommt, passiert in zwei Schritten.

Schritt 1: Ich erkenne, dass ich Fehler mache

Schritt 2: Ich ändere etwas daran, was ich tue

Neben der Aufschieberitis gibt es noch etliche weitere Fehler beim Lernen, die man begehen kann. Welche Fehler beim Lernen wirklich ins Gewicht fallen, erfährst du in meinem neuen eBook: “10 Fehler, die du beim Lernen unbedingt vermeiden solltest”.

Ich stelle dir 10 Fehler vor, die du vielleicht so vorher noch nicht gesehen hast – vielleicht erkennst du dich an der ein oder anderen Stelle und wirst  dein Lernverhalten anpassen – oder dich dagegen entscheiden. Schließlich hast du nach wie vor die Wahl, ob du Fehler beim Lernen begehen möchtest – oder etwas änderst.

Viele der Fehler beim Lernen kennst du sicherlich schon und ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass ich die meisten selbst schon begangen habe. Um nur ein paar Fehler beim Lernen zu benennen: Aufschieberitis (Prokrastination), Zeitverschwendung, falsche Lerntechniken, kein Interesse am Lernstoff, keine Pausen… und noch einige weitere Fehler beim Lernen liste ich dir in dem Buch auf. Zu den meisten Fehlern erhältst du direkte Lösungsansätze – oder du wirst zum Nachdenken angeregt, was du in Zukunft besser machen könntest, um diese Fehler beim Lernen nicht wieder begehen zu müssen.

Fehler beim Lernen

10 Fehler, die du beim Lernen unbedingt vermeiden solltest

Hier kannst du das Buch direkt kaufen (Preis: 47,- Euro)!

Hier kannst du das Buch als Bonus erhalten!

10 Fehler, die du beim Lernen unbedingt vermeiden solltest (Part 2 – Zeitverschwendung)

Fehler Nr. 2: Zeitverschwendung

Immer wieder bin ich in meinen Lernberatungen überrascht, wie viele Schüler und Studenten „lernen“, indem sie einfach in Büchern lesen. Dann wird der Text mehrfach intensiv durchgearbeitet und ein ums andere Mal vom ersten bis zum letzten Wort gelesen. Zeitverschwendung oder gute Strategie?

Dabei haben Studien längst gezeigt, dass nur etwa 7-15% der Worte in Fachbüchern den tatsächlichen Inhalt transportieren. Durch das Lesen von 100% der Wörter, lese ich 85-93%, die für mich völlig belanglos sind. Und das kostet selbstverständlich Zeit. Zeit, die ich für wirklich effektives Lernen (von weiteren Inhalten z.B.) einsetzen könnte. Weitere Zeitverschwendungen sind möglich, wenn ich mir vorher nicht genau überlege, was ich tatsächlich lernen MUSS. Das Weglassen von ganzen Kapiteln oder Abschnitten ist die definitiv umfassendste Art, die Lernzeit kurz und knapp zu gestalten und Zeitverschwendung vorzubeugen.

Zeitverschwendung

Mit den eigenen Notizen verhält es sich übrigens ähnlich wie mit dem Fachbuch. Sätze aufzuschreiben sorgt zwar für semantisch und stilistisch wohlgeformte Schriftstücke – aber als Grundlage für das Lernen sind sie nicht ideal. Wie du die Zeit- und Ressourcenverschwendung so gering wie möglich hältst, erfährst du durch die Spickzettel-Methode und das Anfertigen gehirn-gerechter Notizen.

Ein weiterer gigantischer Zeit-Killer, und damit absolute Zeitverschwendung, ist, sich nicht zu überlegen, welche Inhalte für mein Lernziel nicht von Bedeutung sind. Einfach alles zu lernen, kann nicht die Lösung sein. Dann verzettele ich mich viel zu sehr im Detail. Das Große-Ganze ist manchmal mehr…

Der größte Zeit-Vorteil beim Lernen liegt eindeutig darin, all das wegzulassen, was ich NICHT lernen muss. Sowohl die Füllworte beim Lesen und in meinen Notizen als auch ganze Abschnitte, die für mich und mein Lernziel nicht relevant sind.

In meinem ZENTRAL-lernen-System habe ich eine Methode entwickelt, die es erlaubt, die unwichtigen Füllwörter weg zu lassen – und das, ohne dass der Informationsgehalt darunter leidet.

 

10 Fehler, die du vermeiden solltest (Part 1 – Prokrastination)

Fehler Nr. 1: Prokrastination

Das Lernen „auf den letzten Drücker“ ist Volkssport – und dennoch einer der größten Lernerfolgs-Verhinderer. Im Fachjargon heißt das Ganze Prokrastination. Wenn erst kurz vor der Klausur mit dem Lernen begonnen wird, mag es zwar sein, dass ich mit meinem „Vollstopfen“ die Inhalte kurzfristig in meinen Kopf hineinbekomme – jedoch sind sie danach leider fast ebenso schnell wieder vergessen. Gerade im Studium aber zählt das Langzeit-Fachwissen. Was nutzen der Arbeitswelt später Studenten, die zwar tolle Noten (wenn überhaupt) geschrieben haben, aber die Inhalte nicht beherrschen?

Bulimie-Lernen kann nicht die Lösung sein – auch nicht bei Prokrastination -  und um diesem Problem rechtzeitig zu begegnen, solltest du immer mit einer strategischen Planung beginnen.

ProkrastinationDein Ausweg:

Lege dir fest, wie viele Lerneinheiten du brauchen wirst und dann fange rechtzeitig an. So bist du auch gewappnet, wenn doch noch einmal etwas dazwischenkommt (Geburtstage, eine Präsentation…). Rechtzeitig anfangen = Prokrastination vermeiden!

Übrigens: Unter http://www.zentral-lernen.de/lerntypen-test.php findest du zusätzlich zu deinen Lerntypen auch deine Ausprägung für die Aufschieberitis, die ja die Prokrastination durchaus begünstigt.

Lernen lernen Seminar

Lernen-lernen-Seminar von ZENTRAL-lernen

Das Lernen lernen Seminar von ZENTRAL-lernen ist von den Inhalten her flexibel. Sie wollen in Ihrer Firma oder an Ihrer Schule einen praxisorientierten Workshop durchführen, in dem Lerntechniken und Lernstrategien im Vordergrund stehen?

Dann haben wir genau das richtige Angebot für Sie. Nach einem Baukasten-Prizip legen Sie selbst fest, welche Themen Sie interessieren und welchen zeitlichen Umfang Sie einplanen. Die Module heißen bisher:

Lernen lernen Seminar

  • Lerntypen – Wie Man Sie Optimal In Lern- Und Arbeitsprozesse Einbindet
    Erfahren Sie, wie Sie Ihre eigene Lernpräferenz für die Wissensaufnahme optimal nutzen können. (Lernen lernen Seminar I)
  • Gehirn-Gerechte Lern- Und Arbeitstechniken
    Mit modernen Lerntechniken für die moderne Arbeitswelt gerüstet sein. In einem ganztätigen Workshop erfahren Sie, wie Wissen aus den Informationsquellen optimal herausgefiltert und dann in das Langzeitgedächtnis eingespeichert werden kann. (Lernen lernen Seminar II)
  • Lesegewohnheiten Optimieren – Für Viel-Leser Und Führungskräfte
    Wer viel liest, benötigt dafür häufig viel kostbare Arbeitszeit. Mit diesen Methoden verdoppeln Sie Ihr Lesetempo – Garantiert! (Lernen lernen Seminar III)
  • Gedächtnistechniken Für Den Alltag
    Ob Einkaufszettel, Telefonnummern, To-Do-Listen… wer sich nicht nur auf Smartphone und Computer verlassen möchte, kann mit Hilfe von einfachen Techniken seine eigene Merkfähigkeit und ein Vielfaches steigern. (Lernen lernen Seminar IV)
  • Strategisches Lernen
    Für bestimmte Prüfungen und Tests werden teilweise enorme Vorbereitungen erfordert. Wie ein effektives Zeit-Lern-Management aussieht, das sich nach den eigenen Lernerfordernissen ausrichtet, erfahren Sie in diesem Seminar. (Lernen lernen Seminar V)
  • … mehr zum Lernen lernen Seminar auf zentral-lernen.de

Selbstverständlich sind diese Konzepte zu einem für Ihre Bedürfnisse passenden Lernen lernen Seminar kombinierbar.

Jedes Lernen lernen Seminar ist so aufgebaut, dass es eine schöne Balance zwischen theoretischen Inhalten und sofort umsetzbaren Übungen gibt. So kommen alle Teilnehmer schnell ins Handeln. Zu jedem Seminar werden professionelle Seminarunterlagen ausgegeben. Diese sind im vereinbarten Preis bereits enthalten.

 

Lernplanung – Wie es geht

Lernplanung

In der Lernplanung gibt es im Grunde genommen drei Phasen:

  1. Die Entschluss-Phase / Motivations-Phase
  2. Die Informations-Aufbereitung
  3. Die Wiederholung

Warum genau gibt es diese drei Phasen? Bevor ich mir nicht im Klaren darüber bin, was ich mit dem Lernen bezwecken möchte, werde ich kaum eine Motivation aufbauen können. Zumindest keine intrinsische Motivation.

Intrinsische Motivation ist für einen erfolgreichen Lernprozess unglaublich wichtig. Intrinsische Motivation entsteht in mir selbst, ich entwickle sie in mir und verfolge damit meine eigenen Zwecke. Diese Motivation ist die wünschenswerteste Motivation, denn sie bietet den Nährboden für nachhaltige Lernerfolge. Aus einer inneren Begeisterung und einem inneren Interesse an den Inhalten meines Lernstoffes werde ich dieses Interesse versuchen, auch weiterhin befriedigen zu wollen.

Extrinsische Motivation sind kurzfristig vielleicht förderliche Maßnahmen, jedoch entsteht keine innere Begeisterung, kein inneres Interesse an der Sache an sich, sondern nur eine “Leistung” für das erwünschte Ziel. Extrinsische Faktoren wären als Anreize, die erfolgen, wenn ein bestimmtes Lernergebnis (meistens eine Note) erreicht wird. Ist das Ziel realistisch, wird sich der zu motivierende Mensch auch bemühen, um die Belohnung zu erhalten. Langfristig sollte aber darauf geachtet werden, dass die intrinsische Motivation gefördert wird. Sonst werden Leistungen und Ergebnisse immer nur in Hinblick auf eine externe Leistung erbracht.

Die entscheidende Frage für die erste Phase ist, was ich mit dem Lernen bezwecken möchte. Was habe ich davon, wenn ich das lerne? Wozu wird es mich befähigen? Was werde ich dadurch erreichen? Was werde ich dadurch längerfristig erreichen?
Jetzt sollte ich mir auch schon meinen (Zeit)Plan zurecht legen, damit ich den anfallenden Aufwand abschätzen kann und diesen dann über die Zeit verteile.

In der zweiten Phase der Lernplanung geht es um eine Informations-Aufbereitung. Dazu verschaffe ich mir zu Beginn einen Überblick über alles, was ich wirklich zu lernen habe. Nachdem ich das gesichtet habe, schreibe ich mir einen kleinen Ablauf-Plan. Und diesen arbeite ich dann Schritt für Schritt ab. Dazu lese ich einen Abschnitt und mache mir dazu Notizen. Diese Notizen sollten idealerweise bereits gehirn-gerecht gestaltet werden und vom Umfang her nur die wirklich wichtigen Details enthalten. In meinem ZENTRAL-lernen-System verwende ich einen Technik, die ich die Spickzettel-Methode verwende. Merke dir, dass nur etwa 7-15% der Wörter tatsächlich Inhalt transportieren. Und genau diese entscheidenden Wörter möchte ich auf Papier festhalten. Ebenfalls sollte ich jetzt als Methode für Notizen Lern- und Denktechniken verwenden, die den natürlichen Funktionen des Gehirn entsprechen. Wie soetwas geht, erfährst du in meinen Lernberatungen oder auch im e-learning-Kurs “Schneller lernen – mit effektiven Lerntechniken”. Die Aufbereitungsphase sollte also in 3 Schritte eingeteilt werden:

  • Überblick gewinnen
  • gezieltes Lesen
  • Notizen machen

Die dritte Phase der Lernplanung ist dann das möglichst gehirn-gerechte Wiederholen, das eigentliche Lernen. In dieser Phase wird dem Gehirn deutlich gemacht, dass diese Informationen wichtig und merkenswert sind. Das hat auch eine evolutionäre Bedeutung. In den Tagen der frühen Menschheit war nicht jede Information auf Dauer wichtig. Sehr wohl wichtig aber waren Besonderheiten, beispielsweise Nahrungsquellen, die auch im Winter zugänglich waren. Diese wurden dann auch auf Grund ihrer Besonderheit gemerkt. Andere Informationen aber galten nur dann als besonders wichtig, wenn sie immer wiederkehrend gezeigt wurden. Etwas, das immer wieder auftauchte gewann mit jedem Male an Bedeutung (Beispiel: Jeden Sommer trug das Getreide Korn und sicherte so zu dieser Zeit die Versorgung mit Nahrungsmitteln.).

Wie viele Wiederholungen werden in der guten Lernplanung benötigt?

Darin liegt natürlich eine gewisse Gratwanderung: wiederhole ich zu wenig, besteht die Gefahr, dass ich den Lernstoff noch nicht umfassend genug verstanden habe. Mache ich allerdings zu viele Wiederholungen, dann verschwende ich damit meine Zeit, die ich dann auch sinnvoller zum Einsatz bringen könnte.
Für eine Anzahl von Wiederholungen kann man auch nur sagen, dass das von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Jemandem, der neuronal schnell ist, wird im Volksmund eine schnelle Auffassungsgabe nachgesagt. Diese äußert sich dann darin, dass dieser Mensch nur sehr wenig Wiederholungen braucht. Umgekehrt braucht ein neuronal langsamer Mensch weit mehr Wiederholungen.

Wie bekomme ich nun meine für mich passende Anzahl an Wiederholungen heraus?

Um diese Wiederholungsanzahl herauszubekommen und als Richtwert für meine künftige Lernplanung zu verwenden, ist es unerlässlich, dass ich darüber Notiz führe. Und ich brauche natürlich Lerntechniken, die mir Aufschluss darüber liefern, wie gut ich meinen Lernstoff bereits beherrsche. (Welche Lerntechniken dafür in Frage kommen, erfährst du in meinem e-learning-Kurs.) Habe ich dann perfekten Zugriff auf mein gefordertes Wissen, kann ich die Anzahl der Wiederholungen als Grundlage und Richtwert für meine nächste Lernplanung verwenden. Etwas Abweichung muss ich natürlich mit zugestehen, diese sollte aber nicht allzuweit von meiner dokumentierten Erfahrung entfernt liegen.

Fassen wir zusammen:

Die Lernplanung enthält 3 wichtige Phasen:

Die Entschluss-/Motivationsphase, in der ich mich fragen sollte, warum und wozu ich das Ganze lernen sollte.
(Zeitmäßig nimmt diese Phase etwa 10-20% der gesamten Lernzeit ein.)

Die Aufbereitungsphase, in der ich mir zu Beginn einen Überblick verschaffe, mich frage, was wichtig ist und anhand dieser Wichtigkeit dann beim Lesen des Lernstoffs gleich gehirn-gerechte Notizen anfertige, die dann nur noch die pure Information enthält.
(Diese Phase wird etwa 50 % der Lernzeit beanspruchen.)

Der finale Schritt in der Lernplanung ist dann das eigentliche Lernen und Wiederholen des der eigenen Notizen. Hier muss ich solange weitermachen, bis mein Gehirn verstanden hat, dass es sich um eine wichtige und merkenswerte Information handelt.
Wichtig ist für die finale Phase der Lernplanung vor allem, dass ca. 30-40% der Zeit hierfür aufgewandt und eingeplant werden. Diese Zeit sollte auch nach Möglichkeit über 4 – 20 Tage erstreckt werden. Je mehr Tage ich Zeit habe, umso kürzer kann ich meine Lerneinheiten durchführen.

In meinem neuen e-Book “10 Schritte für deinen maximalen Lernerfolg” erfährst du Schritt für Schritt, wie du diese 3 Phasen konkret in der Praxis einsetzen und direkt mit deinem Lernstoff umsetzen kannst.

Lernplanung

10 Schritte für deinen maximalen Lernerfolg

 

Du erhältst dieses ebook hier: http://www.zentral-lernen.de

Optimales Lernen – die vier Phasen

Optimales Lernen

Das Lernen passiert grundsätzlich in 4 Phasen:

  1. Phase: unbewusste Inkompetenz
    In dieser Phase bin ich mir noch gar nicht bewusst, dass ich den Inhalt noch gar nicht kann – vielleicht kenne ich noch nicht einmal den Inhalt.  Ich weiß noch gar nicht, was ich noch nicht kann.
    Beispiel: Wenn ich noch keine Fahrräder kenne, weiß ich auch noch nicht, dass ich nicht auf ihnen fahren kann…
  2. Phase: bewusste Inkompetenz
    Jetzt weiß ich, was ich noch nicht kann. Das hilft mir noch nicht viel weiter – aber zumindest werden mir jetzt die Inhalte erstmalig erläutert.
    Beispiel: Jetzt weiß ich zumindest schon einmal, was ein Fahrrad ist, genauso stelle ich aber fest, dass ich mich damit nicht fortbewegen kann.

    Radfahren lernen

    c) by CREAPRO

  3. Phase: bewusste Kompetenz
    Wenn ich mich voll und ganz auf die Sache konzentriere, bekomme ich sie hin. Ich kann es, wenn ich mit meiner Aufmerksamkeit zu 100% bei der Sache bin.
    Beispiel: Wenn mir jemand genau sagt, was ich wann machen muss und ich mich nur auf das Fahrrad, das Treten in die Pedale und das Halten des Gleichgewichts konzentrieren brauche, kann ich (ein wenig) Fahrradfahren.
  4. Phase: unbewusste Kompetenz
    In dieser Phase nehme ich die Fähigkeit als selbstverständlich hin. Ich beherrsche diese Fähigkeit, kenne mich mit allen Eventualitäten aus und erledige die Aufgabe auch gern mal nebenher.
    Beispiel: Ich kann beim Fahrradfahren auch auf den Verkehr achte, (mit einem Headset) telefonieren und mir schon überlegen, was ich mir zuhause zum Abendbrot machen werde.

Wenn es unser Ziel ist, Experte sein zu wollen, wollen wir die vierte Phase erreichen. Nur so ist gewährleistet, dass ich auch noch genügend Aufmerksamkeit für die Anwendung und alles drum herum aufbringen kann. Für optimales Lernen gelten die gleichen Regeln.

LernCoaching

c) by CREAPRO

Bevor wir in die Schule kommen, wissen wir noch gar nicht so recht, was wir dort alles lernen werden. Wir können es auch noch nicht, denn die Fähigkeiten, die wir uns bis hierher angeeignet haben, sind uns zumeist “nebenher” in Fleisch und Blut übergegangen. Jetzt aber in der Schule werden wir aufgefordert zu lernen. Einigen, die gute Vorerfahrungen haben und vielleicht auch schon zuhause darin unterstützt wurden, sich eine Fähigkeit anzueignen, fällt dieser Prozess jetzt relativ leicht. Den anderen allerdings wird ihre Inkompetenz in Sachen “Lernen” anhand der Rückmeldung durch Noten relativ schnell bewusst (Phase 2). Nur wenige Schülerinnen und Schüler bringen derart viel Widerstandsfähigkeit auf, sich aus dieser Phase hinaus zu erheben und verharren während der Schulzeit in der bewussten Inkompetenz.

optimales lernen

c) by CREAPRO

Optimales Lernen hingegen passiert mit Spaß und Freude, mit Begeisterung und Interesse an der Sach, die es zu lernen gilt. Und diese Geisteshaltung sollte bei Jedermann gefördert werden. Nur so kann durch die mühsame Erfahrung in der dritten Phase die Expertenphase 4 erreicht werden, in der alles mühelos und leicht von der Hand zu gehen scheint. Optimales Lernen muss damit beginnen, eine neue Einstellung zum Lernen zu entwickeln. Und eben diese Einstellung sollte dann den Nährboden für immer weitere Lernerfolge liefern, bis es von ganz allein zu guten Noten und immer besseren Lernergebnissen kommt.

In meiner Arbeit als Lerntherapeut kommen häufig schwer gebeutelte Kinder mit massiven Lernstörungen (Lese-Rechtschreibschwäche/Legasthenie oder Dyskalkulie) zu mir. Diesen Kindern wird in der Schule immer wieder vor Augen geführt, dass sie die an sie gestellten Anforderungen nicht bewältigen können. Das zermürbt, senkt die Lebensqualität, die Freude am Lernen und die eigene Motivation (Warum sollte ich mir Mühe geben, wenn ich ohnehin nachher bescheinigt bekomme, dass ich es nicht kann?).

An dieser Stelle setzte ich mit LernCoaching/LernTherapie an – Kinder und Jugendliche sollten positive Lernerfahrungen machen dürfen und sich selbst darin erleben, wie sie in der bewussten Kompetenz (Phase 3) gut zurecht kommen. Mit der Zeit kann sich dann auch optimales Lernen entwickeln – als Ergebnis häufiger, motivierter und immer stärker gewollter Lernprozesse.

Wie aber entwickeln diejenigen optimales Lernen, die (glücklicherweise) nicht von Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Dyskalkulie betroffen sind? Auch hier müssen  positive Lernerfahrungen gemacht werden. Es gibt viele Lerntechniken, die den Spaß am Lernen fördern und sowohl die Funktionen der rechten als auch der linken Gehirnhälfte nutzen. Die Wirksamkeit dieser Lerntechniken wird durch immer weitere Ergebnisse der Gehirnforschung bestätigt. Optimales Lernen nutzt natürlich Gehirnprozesse und die eigenen individuellen Begabungen und Stärken, um mit dem Lernstoff effektiv umzugehen.

Optimales Lernen geht deshalb leicht von der Hand, weil es Spaß macht – und weil unser Gehirn nichts lieber tut, als zu lernen. Allerdings nur dann, wenn der Lernprozess auch so abläuft, dass er im wahrsten Sinne des Wortes “gehirn-gerecht” ist.

Die vier Phasen für optimales Lernen sollen nun ersteinmal ein grundlegendes Verständnis liefern, um dann im nächsten BLOG-Beitrag einen handhabbaren Ablauf für wirklich optimales Lernen zu erhalten.

Wie kann ich leichter lernen?

Wie kann ich leichter lernen?

Diese Frage werden sich überwiegend Schüler und Studenten stellen. Aus welcher

Wie kann ich leichter lernen

Wie kann ich leichter lernen

Motivation heraus wird diese Frage gestellt – es gibt zweierlei Motive:

  1. Ich möchte bessere Ergebnisse erzielen
    Wenn ich bessere Ergebnisse erzielen möchte, bereit bin, genausoviel Zeit zu investieren, brauche ich eine andere Lernstrategie.
  2. Ich möchte weniger Aufwand damit haben
    Mit weniger Aufwand ist weniger Zeit gemeint, die ich investieren muss, um ähnliche oder vielleicht sogar bessere Ergebnisse zu erzielen. Dabei geht es nicht in erster Linie darum, sich zu verbessern, sondern sich Lücken im Alltag zu schaffen, in denen ich meinen Hobbies oder auch meiner persönlichen Entspannung nachgehen kann. Leider hat ja der Lernalltag heutzutage nicht viele dieser Lücken.

Beide Motivationen haben aber genau das gleiche Ziel: In weniger Zeit mehr schaffen. Und das ist durch den Einsatz der richtigen Lerntechniken und Strategien machbar.

Wie kann ich leichter lernen, wenn ich bessere Ergebnisse erzielen möchte? Ich brauche eine Lerntechnik, die es mir ermöglicht, in der gleichen Zeit häufiger zu wiederholen, denn unser Gehirn braucht zum Verinnerlichen von Lerninhalten Wiederholungen, damit das Gelernte auch haften bleibt. Schaffe ich es, meine Lerngeschwindigkeit zu erhöhen, sind für mich in der gleichen Zeit mehr Wiederholungen schaffbar.

Wie kann ich leichter lernen, wenn ich mehr Freizeit haben möchte? Auch dann muss ich eine Lerntechnik haben, mit der ich in weniger Zeit das gleiche Pensum oder sogar mehr schaffe. Ich muss also ebenso meine Lerngeschwindigkeit erhöhen.

Jetzt konkret: Wie kann ich leichter lernen – was sind meine Möglichkeiten?

Mit Lerntechniken von ZENTRAL-lernen wird dir ein reichhaltiges Angebot an Lerntechniken geliefert. Jeder Mensch lernt anders und mit unterschiedlichen Techniken unterschiedlich gut. Von daher sind Konzepte nicht für jeden erfolgsversprechend, bei denen alle Teilnehmer nur eine Technik angeboten bekommen. Anhand meines kostenlosen Lerntypentests kannst du dich selbst einschätzen und herausfinden, über welche Sinneskanäle du besonders gut zu lernen scheinst.

Diese und viele weitere Aspekte werden bei der Einzel-Lernberatung von ZENTRAL-lernen berücksichtigt und dann passende Techniken vorgeschlagen, die ich dir dann vorstelle und die wir dann gemeinsam mit deinem Lernstoff eintrainieren – so dass du gleich zuhause und in Zukunft damit selbständig weitermachen kannst.

Wie kann ich leichter lernen ohne in Berlin wohnen zu müssen?

Dank meines Online-LernTrainings ist es möglich, dass du nun auch online Lerntechniken und Lernstrategien erlernen kannst, die es dir ermöglichen werden, leichter und lockerer in Prüfungen zu sein, bessere Ergebnisse in weniger Zeit zu erreichen, selbst zu entscheiden wohin es mit dir, deinem Lernen und deinem Schul-, Studien- oder Berufsleben gehen soll und du wirst merken, dass Lernen Spaß macht – und das sagt auch die Gehirnforschung: unser Gehirn liebt nichts mehr als Lernen! Wenn man es richtig anstellt. Du wirst also merken, dass Lernen nichts mit Pauken zu tun hat, sondern eher ein kreativer Prozess ist, der dein gesamtes Gehirn fordern und auch nutzen kann. So werden keine Gehirnprozesse mehr verschwendet.

Du erhältst auch Werkzeuge an die Hand, mit denen du deinen Lernfortschritt jederzeit messbar kontrollieren kannst – und das sogar in harten Zahlen! Neugierig geworden?

Dann am besten jetzt gleich die Antwort auf die Frage “Wie kann ich leichter lernen” erhalten und jetzt anmelden. (Hier jetzt klicken!)