Erfolg in der Schule

Erfolg in der Schule

- das ist das Ziel eines jeden Schülers. Zumindest, bis er durch ungerechte Notengebungen und Überforderung ent-motiviert wird.Erfolg in der Schule

Im aktuellen Magazin Schule gibt es das Thema “Die neuen Strategien für den Schulerfolg”.

John Hattie, ein neuseeländischer Lernforscher hat dabei im großen Stil über mehr als 50.000 Einzelstudien zusammenfassen können, was den Erfolg in der Schule ausmacht. Um es kurz zusammenzufassen, liegt das Geheimnis des Erfolgs in der Beziehung von Schüler-Lehrer, dem Lesen und dem Lösen von Problemen.

Das schadet dem Erfolg in der Schule:

Sitzenbleiben, viel fernsehen, lange Sommerferien

Weder schadend noch helfend hingegen wirken sich aus:

offener Unterricht, jahrgangsübergreifender Unterricht, Web-gestütztes Lernen, Hausaufgaben, kleine Klassen, die finanzielle Ausstattung der Schule und das Lernen an außerschulischen Orten.

Einigermaßen helfend für den Erfolg in der Schule seien

lehrerzentrierter Unterricht, vorschulische Förderung, regelmäßige Leistungsüberprüfungen und Zusatzangebote für gute Schüler

Was dem Erfolg in der Schule richtig helfe:

Leseförderung, Feedback vom Lehrer, ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler, problemlösender Unterricht, fundierte, fachspezifische Lehrerfortbildung.

Diese Erkenntnisse decken sich auch mit den Erkenntnissen, die in der Gehirnforschung immer wieder über den Erfolg in der Schule diskutiert und zu Tage gebracht werden. Besonders Gerald Hüther berichtet in seinen Vorträgen “Ohne Gefühl geht nix” immer wieder von der Wichtigkeit und auch Gewichtigkeit der Lehrerpersönlichkeit im Lernprozess.

Vertrauensvolle Lehr- und Lernbeziehungen

Im meiner eigenen Rolle als Lerntherapeut und LernCoach, bauen sich Lern-Settings immer auf der Basis einer vertrauensvollen Beziehung auf – und sind auch deshalb für Kinder und Jugendliche mit Lernproblemen besonders hilfreich und förderlich.

Das Lesen

sehe ich grundsätzlich ebenfalls als einen der größten Lernförderer und somit entscheidenden Faktor für den Erfolg in der Schule an. Sprache erschließt sich viel darüber, dass man sich mit ihr auseinandersetzt. Wer viel guter und wohlformulierter Sprache ausgesetzt wird, kann kaum anders, als sich grammatikalisch, stilistisch und auch in Sachen Rechtschreibfehlern zu verbessern. Und das sind nur die positiven “Nebeneffekte”. Die Kreativität wird angeregt und Inhalte zugänglich, das Verstehen von Schriftsprache wird verbessert. Neue Inhalte erschließen sich so dem Lesenden immer leichter.

Lösen von Problemen

- hier betreten wir sicherlich einen Grenzbereich der Mathematik. Denn in der Mathematik geht es ja grundlegend nicht unbedingt um das Rechnen selbst sondern viel eher um das Lösen von mathematischen Problemen. Und das ist eine Geisteshaltung, eine Fähigkeit, die Mathematiker im beruflichen Umfeld in vielen Richtungen wertvoll macht. Nicht ohne Grund basiert jedes fundierte Ingenieur-Studium auf einem großen Anteil von Mathematik. Mal etwas mehr angewendet, mal etwas abstrakter und theoretischer Natur – ganz den Problemen angepasst eben.

Nur häufig gelingt eines in der Mathematik nicht: Den Bogen in den Alltag zu schlagen. Neben dem überschlagenden Rechnen wird kaum ein mathematisches Themengebiet mit Praxistauglichkeit im Alltag in Verbindung gebracht. Schade eigentlich – denn das Fach gibt so viel mehr her.

Auch neben der Mathematik sind selbstveständlich andere Bereiche in Sachen Problemlösung förderlich und schulend.

Wer praxisnahe Lernstrategien und Lerntechniken an die Hand bekommen möchte, kann das in einem persönlichen LernCoaching oder im e-Learning-System von ZENTRAL-lernen kennenlernen: http://e-learning.zentral-lernen.de/e-kurs/.

Mehr zu den Lernstrategien und Erwartungen, die an Schüler gestellt werden in folgenden BLOG-Beiträgen.

Bis dahin – Viel Erfolg in der Schule

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