10 Fehler, die du beim Lernen unbedingt vermeiden solltest (Part 2 – Zeitverschwendung)

Fehler Nr. 2: Zeitverschwendung

Immer wieder bin ich in meinen Lernberatungen überrascht, wie viele Schüler und Studenten „lernen“, indem sie einfach in Büchern lesen. Dann wird der Text mehrfach intensiv durchgearbeitet und ein ums andere Mal vom ersten bis zum letzten Wort gelesen. Zeitverschwendung oder gute Strategie?

Dabei haben Studien längst gezeigt, dass nur etwa 7-15% der Worte in Fachbüchern den tatsächlichen Inhalt transportieren. Durch das Lesen von 100% der Wörter, lese ich 85-93%, die für mich völlig belanglos sind. Und das kostet selbstverständlich Zeit. Zeit, die ich für wirklich effektives Lernen (von weiteren Inhalten z.B.) einsetzen könnte. Weitere Zeitverschwendungen sind möglich, wenn ich mir vorher nicht genau überlege, was ich tatsächlich lernen MUSS. Das Weglassen von ganzen Kapiteln oder Abschnitten ist die definitiv umfassendste Art, die Lernzeit kurz und knapp zu gestalten und Zeitverschwendung vorzubeugen.

Zeitverschwendung

Mit den eigenen Notizen verhält es sich übrigens ähnlich wie mit dem Fachbuch. Sätze aufzuschreiben sorgt zwar für semantisch und stilistisch wohlgeformte Schriftstücke – aber als Grundlage für das Lernen sind sie nicht ideal. Wie du die Zeit- und Ressourcenverschwendung so gering wie möglich hältst, erfährst du durch die Spickzettel-Methode und das Anfertigen gehirn-gerechter Notizen.

Ein weiterer gigantischer Zeit-Killer, und damit absolute Zeitverschwendung, ist, sich nicht zu überlegen, welche Inhalte für mein Lernziel nicht von Bedeutung sind. Einfach alles zu lernen, kann nicht die Lösung sein. Dann verzettele ich mich viel zu sehr im Detail. Das Große-Ganze ist manchmal mehr…

Der größte Zeit-Vorteil beim Lernen liegt eindeutig darin, all das wegzulassen, was ich NICHT lernen muss. Sowohl die Füllworte beim Lesen und in meinen Notizen als auch ganze Abschnitte, die für mich und mein Lernziel nicht relevant sind.

In meinem ZENTRAL-lernen-System habe ich eine Methode entwickelt, die es erlaubt, die unwichtigen Füllwörter weg zu lassen – und das, ohne dass der Informationsgehalt darunter leidet.

 

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